zu bezahlbaren Mietwohnungen und gegen den Verkauf

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Warum ein Bürgerbegehren?

Die Gemeinde Grömitz hat 18 Wohnungen in der Mühlenstraße auf eigenem Grund gebaut, um günstigen Wohnraum für Grömitzer zu schaffen. Dieses Vorhaben wurde in der letzten Legislaturperiode von allen Fraktionen (CDU, FDP, FWV und SPD) am 19.04.16 gemeinsam beschlossen. Ein Verkauf des Grundstückes wurde ausgeschlossen (siehe Protokoll_19.04.2016).

Nach der letzten Kommunalwahl haben sich die Mehrheitsverhältnisse geändert (CDU und FDP haben die Mehrheit).

Daher hat die Gemeindevertretung, auf Antrag der CDU und mit den Stimmen der FDP, den Bürgermeister beauftragt mit 2 Investoren Verträge auszuarbeiten, um Grundstücke und Gebäude zu veräußern (siehe Protokoll 28.02.19).

Beide Investoren wollen, laut der vorliegenden Angebote, der Gemeinde die im Bau befindlichen zwei Häuser abkaufen und maximal weitere 60 Wohnungen bauen. Für die Grundstücke im Wert von 1,7 Mio. Euro bietet ein Investor ca. 700.000 €, zu zukünftigen Miethöhen „wird von ortsüblich“ gesprochen. Der zweite Investor bietet den Bodenrichtwert und gibt Mieten von 10.00 -11.00 €/qm für die frei vermietbaren Wohnungen an (siehe Angebote Investoren 28.02.19).

Nach unserer Auffassung ist ein Verkauf nicht sinnvoll. Daher fordern wir, dass die Gemeinde die Wohnungen und Grundstücke nicht verkauft und stattdessen selber weitere 60 Wohnungen mit einer Maximalmiete von 8.50 €/qm baut.

Ein Projekt, welches sich aufgrund der günstigen Zinsen und Fördermöglichkeiten durchaus für die Gemeinde rechnet. In Grömitz werden bezahlbare Wohnungen dringend benötigt, die sich Angestellte z.B. aus Gastronomie, Handwerk, Einzelhandel, Pflege leisten können. Wir halten Mieten von 10.00 € -11.00 €/qm pro Quadratmeter für nicht bezahlbar.

In der Gemeinde Grömitz herrscht schon jetzt akute Wohnungsnot im Bereich der bezahlbaren Wohnungen. Für die 18 im Bau befindlichen Wohnungen gab es zuletzt über 150 Interessenten. Dies spüren auch die Grömitzer Gewerbebetriebe beim Werben um Mitarbeiter. Weil gut ausgebildete Bewerber kaum bezahlbaren Wohnraum finden, wird das Besetzen offener Stellen zunehmend schwieriger.

Wir fragen uns, wer später noch in Grömitz arbeiten wird, wenn er hier nicht wohnen kann. Was passiert dann mit den Schulen; woher kommen dann die Bürger, die sich in Vereinen, der Feuerwehr usw. engagieren?

Die Angebote und die Protokolle der Gemeinderatssitzungen finden Sie auch im Downloadbereich
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